Mitgliederversammlung 2020

Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste die für den März geplante Mitgliederversammlung zunächst verschoben werden. Leider waren im Hebst die Infektionszahlen so, dass ein persönliches Zusammentreffen wieder nicht zu verantworten war.

Der Gesetzgeber hatte die Möglichkeit geschaffen, entweder eine „virtuelle Mitgliederversammlung“ durchzuführen oder eine schriftliche Beschlussfassung vorzunehmen. Aufgrund der Mitgliederstruktur unseres Vereins und der voraussichtlichen Kosten einer virtuellen Versammlung hatte der Vorstand entschieden, eine schriftliche Beschlussfassung herbeizuführen. Wir haben unsere Mitglieder per Brief unsere Berichte übermittelt und zu den bevorstehenden Wahlen informiert, gleichzeitig wurde um Wahlvorschläge gebeten.

In einem zweiten Schreiben wurden Stimmzettel verschickt und um rege Beteiligung gebeten, da das schriftliche Verfahren nur bei mindestens 50%iger Beteiligung gültig ist.

Am 3.12. 20 nun haben Frau Schmid, die 2.Vorsitzende und Frau Engelmann, eine unserer unsere Koordinatorinnen, die Briefe geöffnet und ausgezählt.

Frau Stehle, unsere Schriftführerin war für das Protokoll dabei. - siehe Bild

 Auszaehlung 2020

Es kamen von den 318 verschickten Stimmzetteln 208 zurück, das entspricht 65%, davon waren 201 gültige Stimmzettel.

Der Vorstand wurde mit überwältigender Mehrheit entlastet und wieder gewählt, desgleichen die Kassenprüfer.

Damit ist für 2020 eine schriftliche Beschlussfassung erfolgt und gültig.

Wir sind sehr froh und dankbar, dass unsere Mitglieder so zahlreich geantwortet und mitgemacht haben.

Trauerandacht 2020

Wegen der Coronabeschränkungen können wir die Trauandacht dieses Jahr leider nicht im gewohnten Rahmen durchführen.

Die Gedenkfeier findet deshalb nur Online statt und ist ab dem 8. November 10:30 Uhr auf der Homepage der Auferstehungskirche aufrufbar.

Hier der

 

Link zum Video.

Leider ist der Link im Bild untern nicht anklickbar.

 

Trauerandacht 2020

Ist Demenz vermeidbar?

Vortrag von Dr. phil. Ch. Rott in der Kulturscheune am, 24.Oktober 2019


In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, nimmt folglich auch die Zahl der Menschen zu, die in der Bewältigung ihres Alltags auf Unterstützung angewiesen sind. Das gilt ganz besonders auch für Menschen mit Demenz.Dr Rott

Die Wissenschaft hat trotz intensiver Forschungen bis heute keine Therapie entwickeln können, die zu Prävention oder gar heilenden Behandlung einer ausgeprägten Demenz geeignet wäre.

Die Erkrankung verläuft individuell sehr unterschiedlich und stellt in ihrem Verlauf Patienten und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Verminderte kognitive Fähigkeiten, ein weniger leistungsfähiges (Kurzzeit-) Gedächtnis und weniger werdende motorische Fähigkeiten führen zu einem schleichenden Verlust von Persönlichkeit und Eigenständigkeit der Patienten. Darauf folgen häufig mangelnde soziale Kontakte, psychosomatische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten. Zahlreiche Studien belegen, dass es für Demenz einige Risikofaktoren gibt, die die Entstehung dieser schwerwiegenden Krankheit fördern. Diese sind Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und körperliche Inaktivität. Auch Depressionen, Rauchen und ein niedriger Bildungsstand können eine Rolle spielen. Neueste Forschungen zeigen, dass auch Hörverlust und soziale Isolation Risikofaktoren für eine Demenz darstellen. Genau betrachtet hängen die Faktoren häufig voneinander ab oder bedingen sich gegenseitig. Jedoch ist die Demenz kein unausweichliches Schicksal! Der Referent Dr. Rott ist lange in der Langlebigkeits- und Hundertjährigen Forschung tätig gewesen und stellt in seinen Ausführungen dar, dass rund 1/3 der Demenzerkrankungen von den genannten Risikofaktoren abhängen. Ein ausgewogener Lebensstil, soziale Kontakte, Gedächtnistraining (z. B. mit Spielen und Rätseln), eine gesunde, mediterrane Ernährung, sowie ausreichend Schlaf können die Bereitschaft im Alter dement zu werden, vermindern. Ein besonderes Augenmerk sollte vorbeugend und therapierend auf körperlicher Ertüchtigung liegen. Studien und Versuche belegen, dass zwar keine Medikamente, aber viel Bewegung, den Abbau von Demenz verursachender Plaque an den Gefäßen im Gehirn vermindert.

Fazit des Vortrags ist für die zahlreichen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer: Regelmäßiger leichter Sport (z. B. Wandern, Radfahren) auch im Alter, gymnastische Übungen und Koordinationstraining werden eine Demenz nicht heilen, wirken aber bewiesener Maßen vorbeugend und können die Entwicklung einer Demenz verzögern.